Gedichte & Gedanken

Ich darf sein.
Ich darf so sein, wie ich bin.
Ich soll so sein, wie ich bin.
Man erwartet von mir,
dass ich so bin, wie ich bin.
~
Ich werde mein Sein leben.
Ich kann mein Sein leben.
Ich atme frei und tue, was ich (wirklich) will.
Meine Umgebung freut sich,
wenn ich tue, was ich will.
Sie wollen, dass ich tue und bin.
Ich will, ungeachtet ob sie wollen.
~
Mein Höheres Selbst ist in mir.
Ich werde, der ich bin.
Ich bin, der ich bin.
~
Jeder Mensch soll so sein, wie er ist.
Sein Sein ist das Ergebnis
seiner langen Entwicklung.


FRIEDE
ist in mir. –
Friede, Schnee und Stille.
Nah entspannt
und nichts zu tun
bin ich selbst in mir.
Wogend dröhnt der Zeitenlauf
doch ich bin
nur hier.


Es riecht nach Regen,
reinigendem Regen –
– Gnade –
klar und frisch     duftet die Luft
Erneuerung
Auferstehung
Es ist nichts verloren
Sinnerfüllung.


Hast du das Licht gesehen
wie es von unerhörten Höhen
durchschien den düsteren Raum?
Warm durchflutend
Uns ermutend

Wenn lichte Liebe, Klarheit schaffend
mit mildem Feuer, warm umfassend
die Welt aus abgrunddunklem Sein
zu hellen Gluten kann befreien –
dann, o Menschenkind, gib acht,
und ergreife, und erwach!


Genius des Neuen Jahres
Lasse erstrahlen
Deinen tiefen Sinn
In unser Sein
Auf dass wir bestärkt
Und beherzt meistern
Was zu lernen uns bestimmt ist.

Genius des Neuen Jahres
Befreie uns von Ängsten und Misstrauen
Und lasse uns erkennen
Den guten Willen in jedem von uns
Auf dass wir freudvoll und friedfertig
Uns gegenseitig zum Leuchten bringen.

Mögen unsre Herzen Friede finden
Möge Liebe leuchten und wärmen
In diese Kälte der Finsternis.

Genius des Neuen Jahres
Schenke uns die Kraft
Auch IN Kälte und Seelenfinsternis
DICH zu erinnern.                                               (zum Neuen Jahr 2011)


Ich will die Schwelle von hier und drüben erleben.
Drum bleib ich hier –
bis ich gegangen werde.


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